Praxisleitung | Behandler

Zahngesundheit hat viele Facetten

Gesunde Zähne tragen erheblich zur Lebensqualität bei. Sie sind nicht nur unsere Werkzeuge beim Essen und prägen die Optik eines Gesichts. Die Mundgesundheit hängt auch eng zusammen mit dem Immunsystem, dem Stoffwechsel und sogar der Gesundheit von Herz und Gelenken. Deswegen ist sorgfältige Mundhygiene so wichtig!

Leider gibt es für gesunde Zähne keine Garantie: Auch bei Menschen, die regelmäßig und sorgfältig Zähne und Zahnfleisch pflegen, können Beschwerden auftreten. Im Laufe des Lebens können die Zähne aus den unterschiedlichsten Gründen Probleme bereiten.

Abseits von akut auftretenden Beschwerden können auch unbemerkt Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch und Schleimhäuten entstehen. Durch regelmäßige Prophylaxe werden eventuelle Schäden frühzeitig entdeckt. Kommen Sie deswegen am besten nicht erst wenn etwas schmerzt, sondern regelmäßig zweimal im Jahr!

Wir beraten Sie zum Beispiel bei:

  • Zahnschmerzen
  • Karies
  • Zahnverfärbungen, etwa infolge von Unfällen
  • Beschwerden an der Zahnwurzel
  • nächtlichem Zähneknirschen
  • empfindlichen Zähnen (beispielsweise, wenn beim Genuss von heißen, kalten, süßen oder sauren Getränken und Speisen Zahnschmerzen auftreten)
  • Zahnersatz (festsitzend und herausnehmbar)
  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleischentzündung
  • Parodontitis (auch als „Parodontose“ bekannt)

Wir sind da – für Ihre Gesundheit

In unserer Zahnarztpraxis sind wir breit aufgestellt. Wir beraten und behandeln Sie bei allen auftretenden Beschwerden oder Fragen im Zusammenhang mit Ihrer Zahngesundheit.

Folgend finden Sie einen Auszug aus unserem Leistungsspektrum:

Unser oberstes Ziel ist immer der Zahnerhalt! Wir empfehlen, dass Sie Ihre Zähne zweimal im Jahr bei uns kontrollieren lassen, damit eventuelle Schäden schon in einem frühen Stadium bemerkt und behandelt werden können. Wir überprüfen dabei den Zustand jedes einzelnen Zahnes, des Zahnfleisches und Ihrer Mundschleimhaut. Zur regelmäßigen Prophylaxe fertigen wir auch alle zwei bis drei Jahre Röntgenaufnahmen an.

Die professionelle Zahnreinigung sollte je nach Bedarf und persönlichem Risiko mindestens einmal jährlich durchgeführt werden und ergänzt im Idealfall Ihre eigene Mundhygiene. Die häufigsten Erkrankungen im Mund werden durch bakterielle Beläge ausgelöst. Die professionelle Zahnreinigung erreicht auch Bereiche, die beim täglichen Zähneputzen schwer zugänglich sind und daher naturgemäß weniger Pflege erfahren. Verfärbungen und Ablagerungen wie Plaque können durch die professionelle Zahnreinigung entfernt werden.
Vorteile der professionellen Zahnreinigung sind der Erhalt sowohl Ihrer eigenen Zähne als auch der langfristige Erhalt Ihres Zahnersatzes oder Ihrer Implantate. Nach einer erfolgten Parodontitisbehandlung hilft sie den Therapieerfolg zu sichern. Außerdem hat die professionelle Zahnreinigung einen Mehrwert für die Ästhetik und Sie können mit einem strahlenden, sauberen Lachen glänzen.
Die Kosten richten sich nach dem zeitlichen Aufwand. Viele gesetzliche Krankenkassen bieten hier mittlerweile zumindest teilweise eine Erstattung an. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse aktiv nach!

Der Besuch beim Zahnarzt sollte vom ersten Milchzahn an zur Routine werden: So entwickeln Kinder eine gelassene Einstellung zu den regelmäßigen Kontrollterminen und haben später keine Angst, ihre Zähne untersuchen zu lassen. Uns ist es eine Herzensangelegenheit, dass Kinder in unserer Praxis einen unbeschwerten Zugang zur Zahnmedizin finden.

Zähne sind nie ganz glatt. Am auffälligsten ist das bei den Backenzähnen: Sie sind auf den Kauflächen von längs und quer verlaufenden Einkerbungen durchzogen, den „Fissuren“. Diese sind besonders anfällig für Karies, da sich in den kleinen Spalten leicht Bakterien und Rückstände absetzen, die nicht immer beim Putzen mit der Zahnbürste gelöst werden können. Zum Schutz der Zähne empfiehlt sich deswegen die Fissurenversiegelung, bei der in diese Rillen auf der Kaufläche ein dünner Kunststofffilm aufgetragen und ausgehärtet wird. Er kann das Eindringen von Bakterien, und damit die Entstehung von Karies, verhindern.
Die Fissurenversiegelung ist bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr bei den dicken Backenzähnen eine Kassenleistung. Darüberhinaus kann sie auch bei den kleinen Backenzähnen durchgeführt werden.

Zahnfüllungen und Inlays sind die Therapie der Wahl, wenn ein Zahn in geringem Maße von Karies befallen ist. In einem solchen Fall wird der schadhafte Bereich entfernt und das entstandene Loch wieder verschlossen – zum einen, um die Kaufähigkeit des Zahns wiederherzustellen, zum anderen, um das Eindringen neuer Bakterien zu verhindern. Unterschieden wird zwischen Füllungen und Inlays. Wir arbeiten unter anderem mit zahnfarbenen Kompositfüllungen, Gold- und Keramikinlays – jeweils abgestimmt auf die Bedürfnisse unserer Patienten.

Füllungen: Bei kleinen bis mittelgroßen Defekten im Zahn kann man mit plastischen Materialien das Loch direkt in der Praxis verschließen. Hierbei kommen einfache Kunststoffe zum Einsatz sowie hochwertige Komposite, die genau der Farbe Ihres Zahnes entsprechen.

Inlays/Onlays: Bei einer größeren Karies oder viel Substanzverlust kann man den Defekt des Zahnes mit plastischen Materialien nicht mehr so ausgleichen, dass der Zahn in seiner ursprünglichen Form und Funktion wiederhergestellt ist. Hier muss man dann auf härtere und passgenauere Materialien zurückgreifen, die im Labor hergestellt werden. In einer zweiten Sitzung werden diese sehr passgenauen Restaurationen dann eingesetzt.

Wurzelbehandlungen sind erforderlich, wenn der Zahnnerv erkrankt ist. Im Inneren des Zahnes verlaufen Nervenbahnen und Blutgefäße. Beim gesunden Zahn werden diese durch die harten äußeren Schichten, den Schmelz und das Dentin, geschützt. Ungünstige Faktoren wie eine tiefe Karies oder Ablagerungen an schwer zugänglichen Zwischenräumen können aber dazu führen, dass Bakterien auch in das Innere der Zähne ihren Weg finden. Dann kann eine Entzündung im Inneren des Zahnes, des Zahnnervs, entstehen. Das Ziel einer Wurzelbehandlung ist es, das betroffene Nervgewebe zu entfernen, um den Zahn von innen heraus zu reinigen und ihn zu erhalten.
Bei der Therapie von Wurzelschäden orientieren wir uns an modernsten Standards und gehen ganz besonders sensibel vor, um die Behandlung so schonend wie möglich zu gestalten.

Bei fehlenden oder stark zerstörten Zähnen, die ersetzt oder stabilisiert werden müssen, ist Zahnersatz notwendig. Bei Zahnersatz unterscheiden wir zwischen festsitzenden Varianten, wie Kronen und Brücken, und solchen, die man herausnehmen kann, beispielsweise einer Teleskoparbeit oder einer einfachen Klammerprothese. Welche Wahl die Richtige ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Kronen: Ist ein Zahn so großflächig zerstört oder durch sehr große Füllungen geschwächt, muss dieser überkront werden. Eine Krone kann sowohl auf eine natürliche Zahnwurzel als auch auf ein Implantat gesetzt werden. Der Zahn muss entsprechend bearbeitet werden. Darauf folgt eine Abformung und der Zahntechniker stellt dann auf Ihrem individuellen Modell Ihre Krone her. Diese wird dann in einem separaten Termin eingesetzt.

Brücken: Fehlt ein einzelner Zahn, sollte, um die Kippung der Nachbarzähne in die Lücke oder eine Verlängerung des gegenüberliegenden Zahnes in die Lücke zu vermeiden, oder aus ästhetischen Gründen, ein Zahn ersetzt werden. Dies geschieht durch eine Brücke. Das bedeutet, dass die benachbarten Zähne überkront werden und diese beiden den ersetzten Zahn halten. Diese Brücke besteht aus einem Stück und wird fest einzementiert. Eine Alternative hierzu stellt das Implantat dar.

Prothese: Fehlen mehrere Zähne, kann man die fehlenden Zähne durch eine Teilprothese ersetzen. Diese kann ganz einfach mit Klammern an den verbleibenden Zähnen befestigt werden oder über Kronen mit Halteelementen bzw. Teleskopen sehr viel hochwertiger verankert werden. Fehlen alle Zähne, wird eine Vollprothese hergestellt, die sich an der Schleimhaut festsaugt.

Veneers: Veneers werden zur Verbesserung der Frontzahnästhetik hergestellt. Sie sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die Zähne aufgeklebt werden und somit Farb- und Formgestaltung der Zähne minimal verändern können.

Die Parodontitis (umgangssprachlich Parodontose) ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Die häufigste Ursache für eine solche Entzündung ist die Ablagerung von Bakterien auf dem Zahn (Plaque). Sitzt dieser Belag längere Zeit auf der Zahnoberfläche und insbesondere in den Zahnzwischenräumen, kommt es zu einer Zahnfleischentzündung am Zahnfleischrand (Gingivitis). Diese zeigt sich durch leichtes Bluten beim Berühren des Zahnfleischs mit Zahnbürste oder Zahnseide. Wird dieser Belag nicht entfernt, so bilden sich immer tiefer werdende Zahnfleischtaschen. In diesen tiefen Nischen können sich die Bakterien ungehemmt weitervermehren. Die Stoffwechselprodukte dieser Bakterien greifen den Kieferknochen sowie den Zahnhalteapparat an. Wird eine Parodontitis nicht behandelt, verursacht sie eine zunehmende Rückbildung des Kieferknochens und somit den Rückgang des Zahnfleischs. Die Folgen sind freiliegenden Zahnhälse, wodurch es zu Kälte- und Wärmeempfindlichkeiten kommen kann. Außerdem bieten diese freiliegenden Zahnhälse weitere Angriffspunkte für Bakterien und die Gefahr einer Wurzelkaries steigt.

Diagnostik und Therapie: Mit einer Messsonde werden die entstandenen Zahnfleischtaschen gemessen. Normalerweise wird die Diagnose durch ein Röntgenbild abgerundet, welches den Zustand des Kieferknochens darstellt.
Sind die Zahnfleischtaschen 1-2mm tastbar und es blutet nicht, dann besteht kein Behandlungsbedarf. Bei einer Taschentiefe von bis zu 3,5mm und leichten Blutungen genügt in der Regel eine engmaschigere Prophylaxe mit Hilfe von regelmäßiger professioneller Zahnreinigung. Sind die Taschen tiefer als 3,5 mm, besteht eine Parodontitis, die behandelt werden sollte. Hierbei sollte als Vorbehandlung eine professionelle Zahnreinigung erfolgen. In einem zweiten Schritt werden die tieferen Bereiche mittels Ultraschall und Handinstrumenten gereinigt. Hierfür ist eine örtliche Betäubung notwendig.

Implantologie und Implantatprothetik ist eine besondere Form des Zahnersatzes, bei der eine künstliche Zahnwurzel direkt in den Kieferknochen eingesetzt wird. Nach einer Einheilphase können diese entweder mit Kronen, Brücken oder Prothesen versorgt werden. Durch Implantate lassen sich also einzelne Zahnlücken schließen. Außerdem kann man durch sie herausnehmbarem Zahnersatz zu festerem Halt verhelfen.

Sichtbare Schäden im Bereich von Mund und Zähnen beeinträchtigen oft auch das Selbstbild und das seelische Wohlbefinden. Durch unterschiedliche Ursachen können sich die Zähne zum Beispiel verdunkeln – sei es durch Verletzungen, Nervenschäden oder auch einfach durch den Konsum von Kaffee, schwarzem Tee oder Nikotin. Eine Maßnahme ist in diesem Zusammenhang das Bleaching, mit dem Zähne wieder aufgehellt werden können.

Kleine Fehlstellungen, wie beispielsweise ein verdrehter Zahn oder übereinanderstehende Zähne – viele Menschen haben Eigenheiten in ihrem Gebiss, die sie nicht mögen. Mit einer Schiene lassen sich auf sanfte Weise nachhaltige Korrekturen vornehmen. Die HarmonieSchiene® ist mit einer Zahnspange zu vergleichen, aber deutlich angenehmer zu tragen, da sie zierlich, weich, flexibel und durchsichtig ist. Kleinere Zahnkorrekturen können damit schon innerhalb weniger Wochen abgeschlossen sein.

Funktionsstörungen des Kausystems, nächtliches Knirschen oder Pressen können Erkrankungen in anderen Bereichen des Stütz- und Bewegungsapparates auslösen und umgekehrt. Es können Symptome wie Gesichtsschmerzen, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen auftreten. Hierzu gibt es, je nach Beschwerden, speziell angepasste Schienen, die die Kiefergelenke, Ihre Zähne und die Muskulatur entlasten.

Die sensible Betreuung von Angstpatienten ist für uns selbstverständlich. Mundgesundheit endet nicht bei Zähnen und Zahnfleisch, sondern betrifft auch die seelische Gesundheit – schließlich möchten wir Sie darin unterstützen, unbesorgt regelmäßig Ihre Zähne untersuchen zu lassen, um Beschwerden so gut wie möglich zu verhindern.